Baustoffmikroskopie
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Warum verwittern Natursteine unterschiedlich schnell ? Was muß bei der Reinigung von Sandsteinen beachtet werden ? Welche Eigenschaften muß ein Mörtel haben ? Wie kann man eine historische Wandmalerei erhalten ?
Wie kann man die Dauerhaftigkeit von Beton erhöhen ? Wie ist der Einfluß von Flugasche auf die Eigenschaften des Betons ?
Diese Liste von Fragen kann beliebig erweitert werden, und eine Unmenge von Forschungsergebnissen sind zu ihrer Beantwortung erarbeitet worden.
Aber häufig stößt die Ergebnisinterpretation dieser Untersuchungen an Grenzen, wenn man sich nur auf  ingenieurstechnische Kenndaten beschränkt. Was bei der Beurteilung von metallischen Werkstoffen mit Hilfe der Metallografie heute selbstverständlich ist, steckt bei den Baustoffen noch in den Kinderschuhen. Aber auch hier ist es möglich, durch die mikroskopische Gefügebeurteilung generelle Erkenntnisse über die bauphysikalischen Eigenschaften zu gewinnen.

Wir möchten hier unsere langjährigen Erfahrung auf diesem Gebiet der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen und zu kritischen Diskussionen anregen. Die Abteilung Analytische Baustoffmikroskopie der MPA-Bremen hat über 15 Jahre

Mikroskopische Beiträge in der Forschung für den Denkmalschutz

geleistet. Nach und nach sollen diese Ergebnisse strukturierrt dargestellt werden.
Noch viel länger laufen unsere Bemühungen, die Entwicklung künstlicher Baustoffe (in erster Linie natürlich Beton) mikroskopisch zu begleiten und dabei unseren Beitrag zur Optimierung zu leisten. Wir denken daß es an der Zeit ist, eine

Petrografische Beschreibung des Betons vom Mikrogefüge zum Werkstoff

zu etablieren. In Anlehnung an die Metallografie nennen wir das liebevoll Betonografie.

Natürlich bedarf es einer umgfangreichen Erfahrung im Umgang mit den verschiedensten mikroskoisch analytischen Methoden, um die volle Leistungsfähigkeit der Mikroskopie ausschöpfen zu können. Wir wollen aus unserer Erfahrung hier berichten und stellen mit spezielle

Problemfelder der Mikroskopie

dar.

Zur Kritik und Diskussion stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung, bevorzugt über email.
 
 
Prof. Dr. Rochus Blaschke
Münster und Bremen
Dr. Herbert Juling
Bremen